Kalifornien,  Reise

Kalifornien Roadtrip • L.A. & Death Valley

Ich war in Kalifornien und das zum ersten Mal und es hat mich mit seiner Schönheit einfach umgehauen. Ein paar Eindrücke von den ersten Tagen: Los Angeles bis zum Death Valley.

Mein Freund und ich haben Anfang März einen drei-wöchigen Roadtrip durch Kalifornien gemacht. Gestartet und Beendet in Los Angeles, sind wir eine nach Death Valley, Yosemite, San Francisco und den Highway 1 entlang der Pazifik Küste gefahren. Auf der Liste standen noch mehr Orte, die haben wir dann aber zugunsten von ein wenig Entspannung eingespart.

Los Angeles

Ich wollte nie nach Los Angeles. Das ist so ungefähr die fancy Stadt in den USA, die mich am wenigsten reizt und schon nach einem Tag konnte ich bestätigen, dass ich nicht nochmal hin muss. Los Angeles ist mir viel zu groß und dezentral. Außerdem ist es mir persönlich zu dreckig. Ich habe zwar schon in Manhattan gelebt, aber irgendwie sind die beiden Städte wie Tag und Nacht.

Was Los Angeles für mich charakterisiert sind Palmen am Straßenrand und Zeltstädte von Obdachlosen unter den City-Highway Brücken. Stars und Glamour und Nebendran Junkies in den Hauseingängen von Hollywoods Seitenstraßen.

Aber L.A. ist nicht nur schlecht, gerade an den Venice Canals fand ich es extrem schön. Und ein paar Ecken in Echo Park, Venice Beach und sogar Hollywood waren echt nett. Was ich jedoch am Positivsten hervorheben kann sind das Essen und der entspannte Auto-Verkehr, obwohl hier echt viele Autos unterwegs sind (das lässt sich übrigens auf alle Ecken von Kalifornien in denen wir waren, übertragen).

Owl Canyon Campground & Rainbow Basin

Der Owl Canyon Campground war der erste Übernachtungsstop auf unserem Roadtrip. Er liegt in der Nähe von Barstow zwischen Los Angeles und dem Death Valley und ist so, so, so schön. Ernsthaft. Er ist richtig schön. Der Campingplatz liegt am Anfang des Owl Canyons und man gelangt über eine Schotterpiste hin. Diese ist gesäumt von Kakteen, was zu unserer Ankunftszeit im Dunkeln schon ein bisschen was hatte. Am Morgen hat sich dann die komplette Schönheit vom Campingplatz gezeigt: wir waren mitten im Wilden Westen (Owl Canyon liegt sogar in der Mojave Wüste). Neben unserem Auto waren nur ca. 5 andere Wohnmobile auf dem Platz, wodurch es sehr ruhig war.

Vom Campingplatz aus führt ein Trail direkt in den Canyon, den wir leider nur ein kleines Stück gelaufen sind weil wir an diesem Tag noch ins Death Valley wollten. Hätten wir gewusst, wie viel Zeit wir am Ende noch haben werden, wären wir wahrscheinlich ein bisschen länger geblieben weil das einfach der schönste Campingplatz in der für uns ungewöhnlichsten Natur der ganzen Tour war.

Vom Owl Canyon Campground braucht man ca. 5 Fahrminuten bis man zum Rainbow Basin gelangt. Hier gibt es Felsen in allen Formen und Farben, die der Gegend ihren Namen gegeben haben. Rainbow Basin ist eine Einbahnstraße, die ich mit keinem größerem Auto als unserem Mietwagen fahren möchte weil sie echt eng und kurvig ist. Aber der Angstschweiß auf dem Lenkrad lohnt sich total wenn man die unwirklichen Felsformationen sieht.

Death Valley

Death Valley war ein bisschen so ein „Naja, wenn wir schon mal in Kalifornien sind“ auf unserer Routenplanung. Wenn wir schon mal hier sind, können wir uns auch gleich total überraschen lassen, wie wunderschön und unwirklich dieser Ort eigentlich ist! Im Nachhinein war Death Valley nämlich die größte Überraschung unserer Tour.

Hinter jeder Kurve eine neue Landschaft mit neuen Farben und neuen Ausblicken. Unglaubliche Weiten, in denen man erstmal merkt, wie klein man als Mensch eigentlich ist. Den höchsten und tiefsten Punkt von Kontinental-Amerika im Blick kann man sich am Dante’s View den Wind um die Nase wehen lassen. Die Artist’s Palette ging leider ein bisschen im Schatten von Rainbow Basin unter, aber dafür haben uns die Mesquite Sand Dunes umso mehr begeistert. Für „Naja, wenn wir schonmal hier sind“ auf jeden Fall ein Ort, den ich weiterempfehlen würde.

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